Shima Jahrestraining 2016/2017

Mannsein, Frausein – Lebendigkeit in Liebe, Sexualität und Beziehung

In diesem Training geht es um die Kernthemen des Lebens. Frausein, Mannsein, Liebe, Sexualität, Beziehungen, Entwicklung, Spiritualität. Es geht um die Auseinandersetzung mit persönlichen Lebensthemen, um Gefühle – eigene und jene der Mitmenschen – und den Umgang mit Konflikten und Lebenskrisen. Es geht um Lebensfreude und Lebendigkeit und um das Ziel, ein gelingendes Leben im Alltag führen zu können.

1. Zyklus: Ich – Du – Wir

Weiblichkeit, Männlichkeit, Lebensthemen

Oft ist es ein von Herzklopfen, Vorfreude oder Ängsten begleitetes Gefühl, in ein solches Training einzusteigen. Ein Training in einer Gruppe, die ein Jahr zusammen sein wird. Es wird zuerst einmal darum gehen, anzukommen. Es ist ein Ankommen in der Gruppe und Ankommen in Deinem Körper. Atmest du bewusst? Tanzt Du im Aussen und tanzt es in Dir? Wie viel Lebendigkeit spürst Du und lässt Du zu? Wie ist die Verbindung zu Deinen Gefühlen und wie zeigen sie sich Dir? Sind Deine Gedanken stärker als das Spüren im Körper? Welche Beziehungsmuster wirken, wenn Du in Kontakt trittst? Welche Verletzungen liegen Deinen Handlungen oder Unterlassungen zugrunde und welche Strategien lebst Du, um den Schmerz dieser Verletzungen nicht spüren zu müssen?

Wie bist Du verbunden mit Deiner Weiblichkeit, Deiner Männlichkeit? Mit ernsthaftem Arbeiten sowie mit Lebendigkeit und Lebensfreude starten wir in den 1. Zyklus.

2. Zyklus: Kindheit & Prägungen

Ursache und Wirkung.

Dieser Zyklus nimmt Dich mit auf eine Reise zurück in Deine Kindheit. Wir bringen auf dem Weg mehr Bewusstheit in unbewusste oder geheime Themen und Beziehungsmuster, die innerhalb des Familiensystems unwillkürlich, aber unaufhaltsam weitergegeben und gelebt werden. Schon bereits vor der Geburt und dann ganz intensiv in unserer Kindheit erfahren wir wesentliche Prägungen. Viele Menschen erleben zum Beispiel schon früh, nur für bestimmte Qualitäten oder Leistungen geliebt zu werden. Bald vernachlässigen oder schieben sie unerwünschte oder ungesehene Fähigkeiten und Talente beiseite und verdrängen selbst den dadurch entstehenden Schmerz. Wir entwickeln einerseits Verhaltensmuster, um zu bekommen, was wir brauchen, auch um geliebt zu werden – und andererseits Schutzmechanismen, um die Verletzungen nicht spüren zu müssen, wenn wir nicht, oder nicht im notwendigen Umfang erhalten, was wir bräuchten. Dieser Schutz ist in der Kindheit überlebenswichtig, erschwert oder verhindert später aber in Beziehungen Intimität und Nähe zulassen zu können – und das meist, ohne dass wir es bemerken.

So bilden sich im Laufe der Zeit tiefe Überzeugungen, die uns auf ganz bestimmte Weise agieren und reagieren lassen. Indem wir uns dann mit diesen Überzeugungen identifizieren, verharren wir in stereotypen Verhaltensmustern. Es ist uns über den Kopf meist nicht möglich, etwas daran zu ändern, denn diese Überzeugungen sind uns vielfach nicht bewusst und sind dennoch Hauptantrieb für unsere Art und Weise, den Mitmenschen zu begegnen.

Daher geht es in diesem Zyklus vor allem darum, über den Körper zu erfahren, was unsere wichtigsten Muster sind, woher sie kommen, welche Wirkung sie auf unser Leben haben und wie wir ihre negative Wirkung auf unser Leben Schritt für Schritt reduzieren können.

3. Zyklus: Sexualität & Beziehung

Erweckung und Verbindung.

Sexuelle Energie ist die Wurzel unseres Lebens. In vielen Teilen der Welt feiern Menschen diese Urkraft als ein Geschenk der Natur. In der kulturellen und religiösen Geschichte Europas wurde Sexualität dagegen in vielen Gesellschaften als böse abgewertet, tabuisiert und unterdrückt.

Man könnte meinen, es wäre heute ganz anders, denn Sexualität ist allgegenwärtig und jederzeit präsent. In den Medien gehören Orgasmen, Nacktheit und das Reden über Sex zum Lifestyle. Unser Alltag ist überladen mit sexuellen Anspielungen. Wer dazugehören will, muss sich sexuell locker und erfahren geben und viele Menschen bemühen sich angestrengt darum, mithalten zu können. Aber welcher Sex ist da gemeint? Wie viel haben diese gängigen Vorstellungen von Sexualität mit jener Urkraft allen Lebens wirklich zu tun? In Wirklichkeit wissen wir wenig darüber, was unsere eigene Sexualität wirklich ausmacht und wie wir genussvoll und ohne Leistungsdruck Zugang zu unserem inneren Feuer finden.

Diese Verunsicherung trifft Frauen genauso wie Männer. Schon in der Kindheit und Pubertät machen wir Erfahrungen und erlernen Konzepte und Vorstellungen, die den natürlichen Kontakt zu unserer Sexualität unterbrechen. Die Verbindung zu unserer Lebenskraft und Lebendigkeit wird dadurch eingeschränkt. Es bilden sich Blockaden, die sich in Taubheit, Abspaltung, Ausdruckslosigkeit, Druck, Schmerz und Hemmungen zeigen können. Wir lernen in diesem Zyklus, mit sexuellen Verletzungen heilsam umzugehen, die eigenen sexuellen Energien wahrzunehmen, sie zu achten, anzunehmen und zu geniessen.

4. Zyklus: Chakren & Lebensenergie

Ausprägung und Wirkung.

Chakren sind Energiezentren im Körper. Sie beeinflussen, wie lebendig und energiegeladen wir uns fühlen, ob und wie wir mit unserem Körper und den jeweiligen Körperregionen verbunden sind und prägen unsere Gefühle und unsere Entwicklung.

Im Idealfall fliesst die Lebensenergie durch unseren gesamten Körper. Vom Kopf bis zu den Füssen. Die verschiedenen Chakren beleben dabei den Bereich des Beckens, des Bauches, des Solarplexus, des Herzens, des Halses und des Kopfes und führen uns darüber hinaus zu unserer Spiritualität. Im bewussten Erleben jedes dieser Energiezentren kommen wir besser in Kontakt mit Alltags-, Beziehungs- und Spiritualitätsthemen. Je nach Lebensphase und Erfahrungen können wir uns in diesen Bereichen entwickeln und reifen. Die Grundenergien der Chakren sind bei Frauen und Männern unterschiedlich.

Durch Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens machen, kann der Energiefluss der Chakren gestört oder gar blockiert werden. Wir nehmen das wahr, indem wir vielleicht nicht richtig durchatmen können, Regionen unseres Körpers nicht spüren oder sie als taub oder abgespalten empfinden.

In diesem Zyklus geht es darum zu lernen, wie wir uns beim Wiederfinden unserer Lebendigkeit selbst gut unterstützen können. Wir erfahren, wie männliche und weibliche Kräfte sich in uns und auch in der Begegnung mit anderen gegenseitig ergänzen und fördern können.

5. Zyklus: Animus & Anima

Der Mann in der Frau, die Frau im Mann.

Warum verliebe ich mich immer wieder in denselben Typ von Mann oder Frau? Warum erlebe ich wieder und wieder die selbe Geschichte mit einem Mann oder einer Frau? Bin ich am Anfang hingerissen, so beginnen mich doch bald auch tausend Dinge zu stören. Wir werden Mittel anbieten, um Antworten zu finden und gleichzeitig der Frage nachgehen: Was ist Liebe wirklich?

In diesem Zyklus widmen wir uns den unbewussten gegengeschlechtlichen Aspekten in uns selbst. Diese «Schatten» dominieren unser Handeln und unsere Beziehungen. Um mehr Licht in die unbewussten Winkel unseres Innenlebens zu bringen, müssen wir uns darüber klar werden, welche Vorstellungen und Bilder wir von uns selbst auf andere Menschen projizieren.

Durch die Erfahrung der eigenen gegengeschlechtlichen Aspekte kann viel mehr Licht ins Dunkel unserer Beziehungsdynamik gebracht werden. Die Begegnung mit der eigenen «Inneren Frau» und dem eigenen «Inneren Mann» lässt uns die Dynamik im Kontakt mit reellen Frauen und Männern besser verstehen, bereichert unsere Beziehungen mit mehr Verständnis und tragfähigem Boden und führt unsere eigene Entwicklung immer näher an unseren wahren Kern heran.

6. Zyklus: Bilanz – Abschied – Ausrichtung

Tod und Feiern.

Leben heisst stetige Veränderung und Entwicklung. Und damit verbunden ist auch immer wieder das Abschiednehmen von Liebgewonnenem und Vertrautem. Das Loslassen von Lebenssituationen, von Menschen, von der Jugend, vom Erfolg, von einer Illusion, geht meist mit Schmerz und Trauer Hand in Hand. Das hat letztendlich mit unserer Einstellung zum Tod zu tun. Abschied ist letztlich aber immer auch eine Quelle des Neuanfangs und damit eine Quelle des Wachstums.

In diesem letzten Zyklus widmen wir uns dem Thema des bewussten Abschliessens. Stellvertretend für viele andere Situationen im Leben werden wir unserer gemeinsam verbrachten Zeit eine würdige Abrundung geben. Dabei gilt es aufzulösen, was noch zu lösen ist, auszudrücken, was bisher ungesagt geblieben ist und mitzunehmen, was mitgenommen werden kann. Wir ziehen eine Lebensbilanz und geben uns eine Ausrichtung für das Kommende, unterstützt durch unsere Ressourcen und unsere Potentiale.

Es sind fünf Tage ganz im Zeichen des Schweigens und Trauerns sowie des Feierns, des Geniessens, der Dankbarkeit und des Zusammenseins.

Wir setzen uns mit dem individuellen Hintergrund und den besonderen Erfahrungen jedes einzelnen Teilnehmenden intensiv auseinander. Um die eigenen Themen erkennen zu können, braucht es Begleitung. Jemanden, der erkennt, an welchem Punkt Deines Lebens- oder Wachstumsprozesses Du Dich gerade befindest. Wie ein Saatkorn birgt jede persönliche Geschichte ihre eigenen Entwicklungsmöglichkeiten. Und genauso, wie in einem Garten unterschiedliche Pflanzen unterschiedliche Pflege brauchen, so brauchen auch wir Menschen individuelle Formen der Unterstützung und Begleitung, damit wir wachsen und erblühen können.

Bereits über 600 Menschen durften wir im grossen Shima Jahrestraining – dem Juwel der Shima Persönlichkeitsentwicklungsprogramme – begleiten. Frauen wie Männer beschreiben ihre im Jahrestraining gesammelten Erlebnisse als ganz zentrale Erfahrungen in ihrem Leben. Rückmeldungen der Teilnehmer zeigen, dass sie sich in diesem Jahr selbst viel näher gekommen sind und dass die positiven Auswirkungen sowohl in persönlichen wie auch beruflichen Bereichen deutlich spürbar wurden. Die Erkenntnisse aus den Trainings brachten Klarheit für die eigenen Beziehungen und in der Sexualität. Nicht selten gehen mit den im Aussen spürbaren Fortschritten auch deutliche Verbesserungen im körperlichen und seelischen Befinden einher. Oft hören wir, dass das Shima Jahrestraining als wahres Lebensgeschenk empfunden wird.

Das sagen die Teilnehmer

„Während dem Shima-Jahrestraining habe ich viel Neues über mich selbst und meinem Verhalten in Beziehungen zu Frauen und Männern erfahren. Viele eigene Muster und Ängste, die mich in meiner Lebendigkeit und im Kontakt zu anderen blockierten konnte ich auflösen. Das Jahrestraining hat mein Mann-Sein und mein Selbst-Bewusst-Sein sehr gestärkt.“

Fabio S.

41

„Seit meinen Erfahrungen in Shima Kursen und dem Jahrestraining verstehe ich mich erst richtig. Ich kann Frau sein und geniessen. Mit verschiedensten Stimmungen von mir selber und meinem Umfeld gehe ich verständnisvoller um. Meine Vergangenheit ist, wie sie ist, und darf sein. Ich gestalte mein Leben, bin erfolgreich und freue mich über meine eigenen neuen Möglichkeiten.“

Anna

Geschäftsführerin, 59

„Die Shima Jahresausbildung war etwas vom Intensivsten, was ich je für meine eigene Entwicklung gemacht habe. Sie erfordert ein Sich-Einlassen auf allen Ebenen und ermöglicht tiefgehende Entwicklung und Transformation. Was hat sich bei mir am stärksten verändert? Ich habe innere Gelassenheit gewonnen, lebe mehr im Hier und Jetzt und im Kontakt mit anderen wurde ich offener und lebendiger. Ein Weg, der sich lohnt!“

Ursula R.

Coach/HR Manager, 57

Jahrestraining Termine

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Details

Typ
6 Zyklen, je 5 Seminartage für Singles, Frauen, Männer, Paare


Datum
1. Zyklus: 27.–31. Juli 2016
2. Zyklus: 19.–23. Oktober 2016
3. Zyklus: 7.–11. Dezember 2016
4. Zyklus: 8. –12. Februar 2017
5. Zyklus: 3.–7. Mai 2017
6. Zyklus: 14.–18. Juni 2017


Zeitrahmen
Jeweils Mittwoch, 10.45 Uhr
bis Sonntag, 14.00 Uhr


Ort
Seminarzentrum Chlotisberg LU


Leitung
Daniele Kirchmair-Neuses,
Günther Neuses


Kurskosten pro Person
CHF 680.– pro Zyklus


Genaue Informationen sowie eine Wegbeschreibung folgen mit der Anmeldebestätigung.

AGB

Jahrestraining Broschüre 2016-2017 PDF

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